Hundehalsbänder gibt es in allen Größen, Farben, Formen – über reissfestes Polyamid-Nylon, aus welchem auch Sicherheitsgurte in Autos hergestellt werden, bis hin zu unempflichen Sattelleder-Hundehalsbänder. Dazwischen gibt es die volle Brandbreite: aufwendig dekorierte, verzierte Nylon-Hundehalsbänder in den buntesten Motive und Farben, edle, weiche und wirklich besonders griffige Elchleder-Hundehalsbänder und verzierte Schmuckhalsbänder, die nach Indianerschmuck oder Wilden Westen aussehen.
Grundsätzlich spricht man dabei von zwei Hundehalsband-Arten: Den so genannten Würgern und den verstellbaren Hundehalsbändern. Würger sind Hundehalsbänder, die bei Zug sich zusammenziehen und somit dem Hund den Impuls geben, sich nach hinten zu orientieren. Hierbei empfehlen sich insbesondere Würger mit Stopp: D.h. es gibt eine natürliche Grenze, bis wohin sich das Hundehalsband zusammenziehen kann. Das ist insbesondere empfehlenswert, wenn man den Hund erst ans Leinengehen gewöhnen will – ein zu kräftiger Zug, weil der Hund beisspielsweise noch nicht ans Leinenlaufen gewöhnt ist, birgt ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko.
Eine Steierungsform der Würger sind die so genannten Beißer: hier sind am Innenband noch abgerundete Stacheln angebracht, diese sollen den Hundebiss beim Zug imitieren und eine zügige Reaktion des Hundes einfordern. Allerdings sind Beißer sehr umstritten und bei den meißten Hundehaltern zu recht verpönt.
Die zweite Gruppe von Hundehalsbändern sind die verstellbaren: Leder-Hundehalsbänder lassen sich ähnlich einem Gürtel in 4-6 Stufen verstellen – Nylon-Hundehalsbänder bieten ähnlich einem Rucksackträger die Möglichkeit, stufenlos innerhalb einer mindest- und Maximalgröße zu verstellen und empfehlen sich daher insbesondere für junge Hunde, die noch wachsen.


